Marubishi Japan 2019 | Wachtel GmbH

Konnichiwa aus Hilden: Macarons, Baisers & Earl Grey Küchlein auf Japanisch

Für die meisten steht Japan kulinarisch in erster Linie für Sushi – diese Woche haben wir aber auch das vielfältige Angebot an traditionellen japanischen und klassischen französischen Feingebäcken kennengelernt.

08.02.2019

Gemeinsam mit unserem hauseigenen Meisterbäcker buken unsere Gäste aus Japan traditionelle japanische und französische Feingebäcke, die für den japanischen Markt relevant sind. Dabei waren auch kuriose Rezepte: Neben klassischen Gebäcken wie Windbeuteln, Madeleines und Macarons  buken sie Cake á la Earl Grey, der seinen Namen durch die Zugabe von Schwarztee erlangt. Auch Pain de Genes Kuchen und Dacquoise – ein Baiser aus Mandelpaste wurde getestet. Und das alles in unserem Stikkenofen R-EVOLUTION und Umluftofen THERMICO PLUS.

 

Warum nur Süßes gebacken wurde? Die Kooperation zwischen dem japanischen Händler Marubishi und WACHTEL ist bereits seit vielen Jahren von Erfolg und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Mit dem Besuch in Hilden soll jetzt ein Marktausbau getestet werden: „Die Produkte von WACHTEL kommen bereits sehr gut auf dem japanischen Markt an – jedoch sind die Öfen hauptsächlich in Bäckereien zu finden. Wir wollen jetzt auch Konditoreien mit der Marke WACHTEL ausstatten.“ So der technische Leiter Marubishis, Herr Kyotaro Komiya.

 

Besonders geeignet dafür sind der Stikkenofen R-EVOLUTION und der Umluftofen THERMICO PLUS. Kleingebäcke wie Macarons, Madeleines und Baisers benötigen besondere Aufmerksamkeit, da sie sehr empfindsam sind. Dank der patentierten Infrared Ceramic Technology (ICT), die in unserem R-EVOLUTION verbaut ist, gelingt eine perfekte Wärmeübertragung. Herr Komiya ist begeistert von der Technologie: „Die Gebäcke werden bis innen durchgebacken und bleiben lange frisch.“ Doch auch der THERMICO PLUS überzeugte ihn und seine Bäckerkollegen: „Die Macarons, die wir im THERMICO PLUS gebacken haben sind alle von hervorragender Qualität.“ Der Ofen ist seiner Meinung nach bestens geeignet zum Backen von sensiblen Gebäcken, da die Umwälzgeschwindigkeiten in jeder Backphase fein justierbar sind. Vor allem Macarons müssen vorsichtig, auf sehr niedriger Stufe gebacken werden.

 

In Japan ist der Bäckereimarkt ähnlich umkämpft wie in Deutschland. Die Anzahl an kleinen Handwerksbäckereien nimmt jährlich ab und Supermärkte mit 24/7-Öffnungszeiten gewinnen an Dominanz. Diese verkaufen nicht zwangsläufig schlechtere Ware. Japaner legen großen Wert auf Qualitätsprodukte, dessen sind sich auch die großen Bäckereiketten und Billiganbieter bewusst. Also wechselte man das Angebot: In den Handwerksbäckereien finden Kunden ein anderes Angebot, als in Supermärkten. Traditionelle, und auch besondere Gebäcke werden hier vertrieben. Besonders gerne isst der Japaner gegen 15 Uhr seine „süße Mahlzeit“ vom Bäcker, da es selten Dessert zum Mittag gäbe.

 

Uns bei WACHTEL wurde diese Woche durch die japanischen Meisterbäcker sehr versüßt!