Turbulente Zeiten mit 20% Wachstum

Newsletter der WACHTEL GmbH

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe WACHTEL Freunde,

das Jahr 2021 war voller Überraschungen und Herausforderungen, die wir in unserem gesamten Berufsleben so noch nie erlebt haben:

Unsere heimischen KundenInnen haben uns im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 einen starken Umsatzanstieg von über 20% beschert. Dieses Wachstum kam fast ausschließlich von unserem Heimatmarkt DACH und nicht von den Auslandsmärkten. Wir konnten die Verkaufszahlen unseres Hightech Stikkenofen ATLAS fast verdreifachen und somit unseren Siegeszug gegenüber dem Wettbewerb weiter fortsetzen. Dieses Wachstum wurde durch massive Investitionen in unseren modernisierten Fertigungsstandort Pulsnitz bei Dresden, der im Sommer sein 30-jähriges Jubiläum feierte, überhaupt erst möglich. Unser dieses Jahr neu eingeführter PICCOLO PRO®, hat vom VDE Institut ein Energiesparzertifikat verliehen bekommen und unsere Auftragsbücher sind auch für 2022 bereits wieder prall gefüllt.


Leider haben aber etliche unserer langjährigen, lokalen Zulieferer massive Lieferengpässe (im Bereich elektrische Bauteile ist es sogar eine extreme Versorgungskrise) und unsere FertigungsmitarbeiterInnen sind oftmals aufgrund von Covid-Quarantäne ausgefallen. Somit konnten wir nicht alle Liefertermine wie gewohnt pünktlich einhalten. Hierfür bitten wir um Entschuldigung!

Unser verlässlicher ATLAS Stikkenofen mit patentierter Schwadenrückführung - als echtes Alleinstellungsmerkmal - ist sowohl vom Backergebnis wie von der Energieeffizienz die echte Nr. 1 - so die Meinung vieler zufriedener Handwerksbäcker. An den rechts- und wahrheitswidrig verbreiteten Gerüchten, dass unser Stikkenofen ein anderes Ofenpatent verletzen würde, ist natürlich nichts dran.

Da uns die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise sowie Verpackungs- und Transportkosten im abgelaufenen Geschäftsjahr regelrecht davon galoppiert sind (z.B. Edelstahl mit einer 45%-igen Preissteigerung pro Tonne), werden wir dieses Jahr leider nichts verdienen. Bei diesen Preiserhöhungen unserer Zulieferer handelt es sich leider nicht nur um kurzfristige Auswirkungen der Covid-Krise: Die gesamten deutschen Erzeugerpreise sind laut Statistischem Bundesamt im Oktober 2021 um 18.4% gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen - dies war der höchste Anstieg seit dem Jahre 1951. Aus diesem Grund bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Verkaufspreise ab dem 1. Januar 2022 um durchschnittlich 9.5% zu erhöhen.


Leider geht es unseren KundInnen mit rasant steigenden Stromkosten (ca. plus 50% gegenüber dem Vorjahr) oftmals ähnlich. Aus diesem Grunde sollten alte und teure ‚Energiefresser‘ beseitigt werden: Investitionen in moderne, energiesparende Öfen und Kälteanlagen rechnen sich durch reduzierte Verbrauchs- und Unterhaltskosten in Kombination mit öffentlichen Fördermitteln. Immer mehr moderne Bäcker reduzieren ihren Energieverbrauch übrigens durch energieoptimiertes Backen mit unserem IQ TOUCH ENERGY MANAGER inklusive REMOTE Software Tool.

Einige unserer KundInnen haben die Verkaufspreise für Brot und Brötchen bereits erhöht und Verbraucher werden sich insgesamt auf weiter steigende Preise einstellen müssen - eine Trendwende der allgemeinen Verteuerung ist auch in 2022 leider nicht in Sicht. Bedauerlicherweise ist auch das Covid-Thema besonders in Deutschland und Österreich wieder präsent. Im Gegensatz zu vielen anderen Europäischen Ländern, die aufgrund höherer Impfquoten und frühzeitigem Boostern, das Thema Covid weitestgehend hinter sich lassen konnten, muß unsere Politik jetzt ein neues Infektionsschutzgesetz einführen und weitere Einschränkungen u.a. Lockdowns werden demnächst folgen. Wir werden aber auch weiterhin mit diesem Thema eigenverantwortlich umgehen müssen und freuen uns jetzt schon, Sie/Euch kommendes Jahr in der warmen Jahreszeit, auf der Sachsenback bzw. Südback, endlich persönlich wiederzusehen.


Wir wünschen Euch/Ihnen frohe Weihnachten und einen gesunden Start ins Neue Jahr 2022!
 

Ihr

Oliver Frey, David Holzwarth & das gesamte WACHTEL Team